Arbeitseinsatz Obstwiese:

Obstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Um solch einen Lebensraum zu erhalten und vor der Verbuschung zu bewahren, mähen wir unsere Obstwiese in Neuenhain 1x jährlich und tragen das Mähgut ab. Die Mahd erfolgt mit einer Motorsense – möglichst mit einer Schnitthöhe von ca. 10 cm. Dadurch wird eine durch die Mahd verursache Gefährdung der in der Wiese lebenden Tiere – insbesondere der Insekten – gemildert.

Update zu unserem Schleiereulenprojekt

Im Oktober vergangenen Jahres berichteten wir über unser Schleiereulenprojekt. Jetzt geht es weiter!

Am 11.6. war es auf Pauls Bauernhof in Wallau soweit. Michael Orf und Patrick Schorn von der HGON hatten während der Erdbeerernte einen Termin am Bauernhof. Mit Hilfe der Mitarbeiter des Bauernhofs wurde eine Nisthilfe mit einem Gabelstapler bis unter die Decke gehoben und auf einem Lagerregal platziert. Der Einflug ist über einen kleinen Durchbruch in der Außenmauer möglich, so dass die Eule direkt in den Kasten gelangen kann. Es wurde noch etwas Einstreu im Kasten platziert, um eine bequeme Unterlage zu bieten, dann war die Nisthilfe eingerichtet.

Eulen-News: erste Tendenzen über die diesjährige Steinkauz-Population

Erste Ergebnisse der Beringer für die Steinkäuze im MTK zeigen, dass die Anzahl der Brutpaare mindestens konstant ist; allerdings ist die durchschnittliche Anzahl der Jungvögel pro Brut geringer als im Vorjahr. Es gibt nur noch wenige 5er- und 4er-Bruten. Grund dürfte die geringere Nahrungsverfügbarkeit sein. Da viele Wiesen wegen des regnerischen Wetters der letzten Wochen nicht gemäht wurden, erschwert das hohe Gras die Nahrungssuche.

Das Foto von Nadine Mages mit den vier Jungvögeln wurde anlässlich einer  Steinkauzberingung am 1. Juni in Bad Soden-Altenhain aufgenommen und ließ uns zunächst auf eine etwa gleiche Anzahl junger Steinkäuze hoffen wie im Vorjahr. 

Naturschutz im Main-Taunus-Kreis

Der Arbeitskreis von HGON & NABU im MTK pflegt bei Diedenbergen zusammen mit einem Landwirt eine artenreiche Wiese mit Tümpel. Hier ist dank unseres Einsatzes ein wertvoller Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger entstanden.

Bevor die „Natur erwacht“ beenden wir unsere Arbeitseinsätze am Tümpel, um Rohrweihe und Wasservögel während der Brut nicht zu stören.

Streuobstwiesen: ein artenreicher Lebensraum

Auf den letzten Drücker vor der Brut- und Setzzeit konnten wir gemeinsam mit dem OGV-Altenhain auf der Streuobstwiese des NABU Main-Taunus im Altenhainer Tal „Ordnung schaffen“ für Flora und Fauna. Dies ist wichtig, um das Areal nicht verbuschen zu lassen und um den artenreichen Lebensraum zu erhalten.